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Geozahl des Tages

Eine Ebene höher
…begann der deutsche Mineraloge Abraham Gottlob Werner mit der geognostischen Landesuntersuchung Sachsens. Diese erste flächendeckende geologische Untersuchung des gesamten Kurfürstentums wird noch heute zu Vergleichszwecken genutzt.
…Meter hohe Felswände begrenzen das Donaudurchbruchstal bei Weltenburg. Die Kalkstein-Formationen tragen phantasiereiche Namen wie Versteinerte Jungfrau, Zwei Sich-Küssende oder Napoleons Reisekoffer – den er einer Sage nach dort verloren haben soll.
…entdeckte James Cook eine kleine Insel im Südpazifik, deren Bewohner ihn nicht landen ließen. "Savage Island", Insel der Wilden, ist heute als Niue bekannt und die Spitze eines erloschenen Vulkans und eines der größten gehobenen Atolle der Welt.
…Quadratkilometer umfasst die Bouvetinsel, eine unbewohnte Vulkaninsel im Südatlantik, 2500 Kilometer südwestlich des südafrikanischen Kaps der Guten Hoffnung. Sie ist ein von Norwegen abhängiges Gebiet, ohne jedoch Teil des Königreichs zu sein.
…Jahre alte Wühl- und Fressspuren von Meerestieren finden sich noch heute auf dem abgelagerten Muschelkalkgestein in der Partnachklamm, einem 700 Meter langen, tief eingeschnittenen Tal im Reintal nahe Garmisch-Partenkirchen.
…Einzelseen bilden die Osterseen südlich des Starnberger Sees in Oberbayern. Den Namen hat die Seengruppe vom größten und östlichstem, dem Großen Ostersee, dessen Bezeichnung auf das althochdeutsche Adjektiv ōstar, "östlich", "im Osten" zurückgeht.
…bis 485,4 Millionen Jahre ist es her, dass sich im Zuge von Umweltveränderungen im Meer fast alle heutigen Tierstämme entwickelten. Diese zu Beginn der Periode des Kambriums stattfindende Artenexplosion heißt auch Kambrische Explosion.
…Meter misst der Silberberg im Bayerischen Wald. Trotz der bescheidenen Höhe gehört er mit seinem felsigen Doppelgipfel zu den markantesten Bergen der Umgebung und bietet jedes Jahr tausenden Fledermäusen ein Winterquartier.
…Mal im Jahr trifft ein neuer Brocken aus dem All unsere Erde. Etwa 22.000 größere Krater vermutet man auf der Erdoberfläche, doch die meisten sind durch starke Erosion kaum noch zu erkennen. Zum Glück hinterlassen die meisten Meteoriten nicht mehr als eine Delle.
...Tonnen Salz fasst die größte Salzwüste der Erde. Die gigantische Salzkruste der Salar de Uyuni in Bolivien wurde vor über 10.000 Jahren durch das Austrocknen des Paläosees Tauca gebildet. Jährlich werden hier etwa 25.000 Tonnen Salz abgebaut.
…Grad Celsius zeigt das Thermometer am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg an. Damit wird in Österreich erstmals die 40-Grad-Marke überschritten. Einen Tag zuvor im Jahr 2015 wird die bisherige deutsche Höchsttemperatur gemessen.
...Jahre ist es her, dass ein Gesteinsbrocken aus dem Weltall für eine globale Katastrophe sorgte: Ein Meteorit stürzt auf die Erde und hinterließ ein gigantisches Loch: Den Chicxulub-Krater an der Nordküste der Yucatán-Halbinsel in Mexiko.
…Prozent Vegetation bedecken solche Gebiete nicht, die als Wüsten bezeichnet werden. Neben Überweidung und Wassermangel der Hitze- und Trockenwüsten kann auch fehlende Wärme in Eis- und Kältewüsten ein Grund für die Vegetationsarmut sein.
...Jahre alt ist die älteste sogenannte ozeanische Kruste im Atlantik vor Nordamerika und östlich des Marianengrabens im Pazifik. Sie entstand aus Magma, das entlang des mittelozeanischen Rückens aus dem Erdinneren aufsteigt, erstarrt und in Richtung der Küsten wächst.
…Meter tief ist der Tanganjikasee, der zweittiefste See weltweit und zweitgrößte Afrikas. Er verteilt sich auf die Republik Kongo, Tansania, Sambia und Burundi. Seine enorme Tiefe bedeutet, dass es sich in den tieferen Schichten des Sees um fossiles Wasser handelt.
...Jahre alt ist das älteste Gestein der Erde. Die Felsen gehören zum Nuvvuagittuq-Grünsteingürtel an der kanadischen Hudson Bay. Noch ist ungeklärt, ob die uralten Felsen ein Überrest der allerersten Erdkruste sind, die sich einst vom Erdmantel abtrennte.
…wurde die Welt Zeuge eines der spektakulärsten Meteoriteneinschläge, als der Komet Shoemaker-Levy 9 in Jupiter stürzte. Bei Eintritt in das Schwerefeld dieses größten Planeten unseres Sonnensystems zerbarst der Komet in 21 Teile.
…Meter misst der Doi Inthanon, der höchste Berg Thailands. Er liegt im Thanon Thong Chaiin-Gebirge, in der Provinz Chiang Mai in einem Nationalpark, der noch heute von indigenen Bergvölkern, den Hmong und Karen, bewohnt wird.
…Quadratkilometer Fläche umfasst der zentralafrikanische Staat Äquatorialguinea. Anders als der Name vermuten lässt, liegt er nicht auf dem Äquator, sondern zwischen Kamerun und Gabun und grenzt im Westen an den Golf von Guinea.
…verblüffte ein junger Chemiestudent die Wissenschaftswelt: Stanley Lloyd Miller bewies durch ein Experiment, dass grundlegende biologische Lebensbausteine unter abiotischen Bedingungen erzeugt werden können und erklärte so den Ursprung allen Lebens.
…erlebte die Geowissenschaft ihre wohl größte Blamage: Als Alfred Wegener die Idee eines zerbrochenen Urkontinents und der Kontinentalverschiebung vorstellte, begegnetem ihm seine Kollegen mit Spott und ohne Verständnis für die heute anerkannte Theorie.
…Quadratkilometer Fläche umfasst das Waldgebiet Shennongjia im Nordwesten der chinesischen Provinz Hubei. Seit Jahrhunderten werden von dort Erzählungen und vermeintliche Augenzeugenberichte über Begegnungen mit anthropomorphen Wesen bekannt.
...Jahre alt ist Anfang des Jahres auf Hawaii, Samoa und Island gefundenes Gestein. Partikel der Steine, die bei Vulkanausbrüchen in jüngerer Zeit an die Erdoberfläche gelangt sind, verraten, dass sich die Gesteine kurz nach der Entstehung der Erde gebildet haben müssen.
…malte der englische Geologe Sir Henry Thomas de la Bèche die erste Rekonstruktion eines fossilen Gesamtlebensraums. Das Aquarell zeigt unter anderem Plesiosaurus, dessen Skelett Bèche während geologischer Untersuchungen in England entdeckte.
…Jahre ist es her, dass unser Sonnensystem aus Sternenstaub entstand. Damals verklebte ihn die Hitze der Sonne, sodass immer größere Gesteinsbrocken entstanden. Aus ihnen entwickelten sich nach einer Kollision auch Erde und Mond.