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Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation
erstellt von Nicole
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zuletzt verändert:
23.08.2007 15:24
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Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie,
Fernerkundung und Geoinformation e.V.
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DGPF - Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung
und Geoinformation e.V.
c/o E F T A S Fernerkundung
Technologietransfer GmbH
Ostmarkstr. 92
48145 Münster
Tel.: 0251 / 133070
Fax: 0251 / 1330733
E-Mail: geschaeftsstelle@dgpf.de
Webseite der DGPF
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Unebenheiten industriell gefertigter Materialien im Mikrometer-Bereich
sind genauso Gegenstand der Wissenschaftszweige Fernerkundung und Photogrammetrie
wie die Kartierung der Kraterlandschaften auf dem Mars - und der ist
an seiner nächsten Position immerhin 554 Millionen Kilometer von
der Erde entfernt.
In den Achziger Jahren des 19. Jahrhunderts begannen Wissenschaftler,
die Möglichkeiten der Photographie zur Vermessung und Kartierung
von Bergflanken, Gletschern und Gebäudefassaden zu nutzen. So gründete
sich bereits 1909 in Jena die "Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie"
zur Pflege und Förderung der wissenschaftlichen und angewandten
Photogrammetrie zur Lösung von Aufgaben im Vermessungswesen, in
der Kartographie, dem Bauwesen, dem Bergbau, der Industrie und in anderen
Gebieten zur berührungsfreien Vermessung. Als Organ der Gesellschaft
erschien 1926 mit "Bildmessung und Luftbildwesen" die älteste
photogrammetrische Fachzeitschrift der Welt.
Mit dem Fortschritt in der Luft- und Raumfahrt, aber auch in der Computertechnik
bedienen sich die Fachleute zunehmend neuer, digitaler Methoden, die
das Aufgabengebiet der Fernerkundung begründete und die das gesamte
Meßwesen wesentlich beeinflußten. Fernerkundung als indirektes
Beobachtungsverfahren vermittelt uns Informationen über Objekte,
die eine berührungsfreie Auswertung und Vermessung erlauben.
Der Fernerkundler nutzt inzwischen nicht nur das sichtbare Licht; elektromagnetische
Wellen des Infrarot- und UV-Bereiches gehören genauso zu den Werkzeugen
der Wissenschaftler wie Radarstrahlung, Schallwellen (Sonar) und Schwerefelder
(Gravimetrie). Ihre Anwendung ist in den Geowissenschaften, der Land-
und Forstwirtschaft, der Landschaftsplanung, der Umweltüberwachung,
der Materialprüfung und der Archäologie nicht mehr wegzudenken.
Der wachsenen Bedeutung dieser modernen Verfahren trägt die Gesellschaft
Rechnung und nimmt die neue Fachrichtung 1976 als "Deutsche Gesellschaft
für Photgrammetrie und Fernerkundung e.V." (DGPF) in ihren
Namen auf. Seit 1996 ist auch die Pflege des Geoinformationswesens in
der Satzung festgehalten.
Informations- und Erfahrungsaustausch sind das Rückgrat der DGPF.
Deshalb werden in der Zeitschrift der Gesellschaft "Photogrammetrie
- Fernerkundung - Geoinformation" (PFG) sechs Mal jährlich
Neuigkeiten aus den Arbeitsgebieten publiziert. Zahlreiche Arbeitskreise
bieten Raum für intensive Auseinandersetzung an der Forschungsfront,
deren Erkenntnisse in Rundbriefen weitergegeben werden. Darüber
hinaus wurde 1981 die Wissenschaftlich-Technische Jahrestagung eingeführt.
Zu diesen Anlässen wird ein aktuelles Thema aufgegriffen und in
Vorträgen eingehend beleuchtet. Die Manuskripte stehen den Mitgliedern
in der Schriftenreihe "Publikationen der Deutschen Gesellschaft
für Photogrammetrie und Fernerkundung" zur Verfügung.
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