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Geo-Szene
Eine Ebene höher
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Frostige Zeiten für Dinosaurier
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Fossilien als Klimaarchiv: Hinweis auf einen starken Temperaturabfall vor 137 Millionen Jahren während der Kreide-Warmzeit.
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Klimawandel wurde Mammuts zum Verhängnis
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Nach dem Höhepunkt der letzten Eiszeit vor rund 21000 Jahren folgten die Mammuts den sich zurückziehenden Gletschern in kühlere Regionen der Nordhalbkugel. Dort starben die beeindruckenden Tiere sowie weitere große Säuger wie Wollnashorn und Höhlenlöwe vor etwa 11000 Jahren aus. Für dieses Massensterben wurden lange Zeit vor allem eiszeitliche Jäger verantwortlich gemacht. Jetzt belegt eine aktuelle Studie: Der Mensch war wahrscheinlich nicht die Hauptursache für das Aussterben der Eiszeitriesen. Der Grund war wohl vielmehr das sich verändernde Klima.
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Magmakammer Jahrtausende vor Ausbruch entstanden
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Unmittelbar bevorstehende Vulkanausbrüche kündigen sich meist über Wochen und Monate an. Weitgehend unerforscht ist bislang die Frage, über welche Zeiträume sich die Magma genannte Gesteinsschmelze im Erdinnern vor einer solchen Eruption ansammelt. Geochemiker der Universität Göttingen haben nun gemeinsam mit Wissenschaftlern der University of California in Los Angeles die Kristallisationsgeschichte des Magmas des Laacher-See-Vulkans in der Eifel vor dessen Ausbruch untersucht. Die isotopengeochemische Analyse zeigt, dass die Eruption vor 13.000 Jahren eine lange Vorgeschichte hatte.
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Temperaturanstieg im Reich Dschingis Khans
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Endlose Weiten unter blauem Himmel und hier und da mal eine Jurte; so zeigen viele Fotos die Mongolei. Doch der Eindruck unversehrter Natur trügt: Permafrostböden tauen, Wasserkreisläufe verändern sich und Waldbrände vernichten ganze Landstriche. Der Klimawandel macht sich in dem zentralasiatischen Land deutlich bemerkbar. Dem will die mongolische Regierung durch ein gezieltes Umweltmanagement und externes Know-how entgegenwirken. Nachdem der Umweltminister des Landes im März das Frankfurter Biodiversität und Klimaforschungszentrum (BiK-F) besucht hatte, waren jetzt vier Wissenschaftler in der Mongolei und haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
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Eiskernbohrung in Grönland erreicht Felsbett
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Anhand von Eiskernbohrungen wollen Forscher Rückschlüsse auf Klimabedingungen und Höhe des Meeresspiegels in der letzten Warmzeit ziehen. Genetisches Material könnte darüber hinaus Aufschluss über Lebensbedingungen geben, wie sie in Zukunft möglicherweise auf der Erde herrschen.
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Revolutionäre Einblicke ins Innere von Salzstöcken
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Salz ist zäh und flüssig. „Es ist ein merkwürdiger Gesteinskörper“, sagt Univ.-Prof. Dr. Janos Urai vom Lehr- und Forschungsgebiet Geologie – Endogene Dynamik. Der Wissenschaftler zieht den Vergleich mit Bienenhonig heran: Betrachte man diesen für einen kurzen Augenblick, so scheine er sich nicht zu bewegen. Schaue man aber einige Augenblicke später noch einmal, so könne man erkennen, dass die zähflüssige Masse beispielsweise am Glas heruntertropft. Beim Salz verhält es sich ähnlich: Innerhalb von Salzstöcken gibt es – allerdings auf Jahrtausende betrachtet – eine ständige fließende Bewegung. Dies ist einer der Gründe, warum Salzstöcke für die Lagerung von Erdöl, Erdgas und Abfällen genutzt werden: Salz ist ganz gering durchlässig und im Laufe der Jahre verschließt es, bedingt durch die fließende Fähigkeit des Gesteins, entstandene Risse.
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El Niño beeinflusst Strömungspumpe in der Antarktis
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Meeresforscher aus Kiel und aus den USA weisen Zusammenhang zwischen Klimaphänomenen und der Bildung von Bodenwasser nach. Im antarktischen Weddell-Meer sinken großen Mengen Wasser von der Meeresoberfläche in die Tiefe ab und treiben damit das globale Band der Meeresströmungen an. Meeresforscher aus Kiel und aus den USA konnten jetzt anhand einer Langzeitmessung nachweisen, dass der Strömungsmotor dort starken Schwankungen unterliegt, die eng mit Wetter- und Klimaphänomenen zusammenhängen.
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Landpflanzen setzen fast zwei Drittel des CO2 um
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Ökosysteme der Landoberfläche nehmen jedes Jahr etwa 123 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in Form von Kohlendioxid (ca. 450 Milliarden Tonnen CO2) aus der Atmosphäre auf. Anhand von weltweiten Messungen und datenbasierten Modellrechnungen hat ein internationales Forscherteam um Christian Beer vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena nun erstmals beobachtungsbasiert die Größe dieses umfangreichsten Austauschprozesses von Kohlenstoff zwischen Atmosphäre und Landoberfläche ermittelt und die Einflüsse des Klimas darauf bestimmt.
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Golf von Mexiko: Der große „Blow-out“
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Erdölgeologe Wilhelm Dominik von der TU Berlin erklärt, wie es zu der Katastrophe kommen konnte und was die Wissenschaft zur Lösung beitragen kann.
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Vorerst kein Öl an Europas Küsten
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Simulationen des KlimaCampus zeigen, dass das Öl der Bohrinselkatastrophe aus dem Golf von Mexiko voraussichtlich nicht über den Golfstrom nach Europa gelangen wird.
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Verstaubte Erde
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Schätzungsweise eine Milliarde Tonnen Staub werden jährlich in der Sahara und der südlich angrenzenden Sahelzone aufgewirbelt und u.a. mit den Passatwinden Richtung Atlantik transportiert. Seit mehr als 200 Jahren beeinflusst der Mensch diesen Prozess nachhaltig. Das belegt erstmals eine Studie, die MARUM-Wissenschaftler Dr. Stefan Mulitza und Kollegen am 8. Juli 2010 in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichen. Demnach trug der exportorientierte, kommerzielle Ackerbau im Lauf der Kolonisierung der schwarzafrikanischen Staaten zur Verwüstung des Sahel und zur erhöhten Bodenerosion bei.
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Kieler Meeresforschung soll unter neues Dach
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Bundesforschungsministerin Schavan kündigt Wechsel des IFM-GEOMAR in die Helmholtz-Gemeinschaft an.
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Sonnenstrahlen wandeln Meer- in Trinkwasser um
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Viele entlegene Gebiete mit Wassermangel haben drei Dinge häufig im Überfluss: Sonne, Wind und Meer. Wie sich regenerative Energien künftig besser nutzen lassen, um salziges Meer- und Brackwasser in Trinkwasser zu verwandeln, zeigt eine aktuelle Studie der EU-Initiative »ProDes«.
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Überlebenskünstler aus dem Eiszeitalter
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Dass Arten sterben ist ein ganz natürlicher Prozess. Es ist ein grundlegender Vorgang der Evolution: Survival of the fittest - die besser angepasste Art überlebt. Warum nach 800 000 Jahren erfolgreichen Überlebens eine Nashornart, das Hundsheim-Nashorn (Stephanorhinus hundsheimensis), recht plötzlich und unwiderbringlich verschwunden ist, zeigt eine neue Studie.
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Rohstoffreichtum in Afghanistan schon lange bekannt
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Es ging diese Woche durch alle Medien: Amerikanische Geologen hätten riesige Rohstoffvorkommen in Afghanistan entdeckt. Prof. Lothar Ratschbacher vom Institut für Geologie der TU Bergakademie Freiberg stellt klar, was diese Meldung wert ist und was dahinter steckt.
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Studie: Amerika wurde zweimal besiedelt
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In einer neuen Studie hat ein Team internationaler Wissenschaftler die Skelettformen von frühen Amerikanern verglichen und verschiedene Erklärungen für die beträchtlichen anatomischen Unterschiede zwischen prähistorischen und heutigen amerikanischen Ureinwohnern geprüft.
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Tiefsee-Observatorium erlaubt Prozeßstudien in 6000 Metern Tiefe
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Wissenschaftliche Untersuchungen am Meeresboden finden wegen des enormen technischen Aufwandes oft nur punktuell und zeitlich befristet von Forschungsschiffen aus statt. Das Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) entwickelt aktuell ein neuartiges Beobachtungssystem für die Tiefsee, das über Monate hinweg auf mehreren Quadratkilometern Meeresboden verteilt synchron verschiedene biologische, physikalische, chemische und geologische Parameter messen kann. Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt mit 3,16 Millionen Euro.
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Vulkanasche bringt Algen im Ozean zum Blühen
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Welche Wirkung haben Vulkanausbrüche auf unser Klima? Bisher gingen Wissenschaftler/innen davon aus, dass Eruptionen mit hohem Schwefeldioxid-Anteil, die sehr weit in die Höhe reichen, die Bildung von Aerosolen hervorrufen. Diese Aerosolwolken können die Erde kühlen. Eine andere Wirkung - das Düngen von Ozeanalgen - haben jetzt Forscher/innen des Exzellenzclusters "Integrated Climate Analysis and Prediction" (CliSAP) der Universität Hamburg untersucht. Erste Ergebnisse erscheinen in den Fachmagazinen "Atmospheric Chemistry and Physics" und "Journal of Geophysical Research".
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Versunkene Inseln in der Karibik entdeckt
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In der Karibik gab es vor 40 bis 50 Millionen Jahren wahrscheinlich weit mehr Inseln als heute. Deutliche Belege dafür fanden Wissenschaftler jetzt während einer sechswöchigen Expedition mit dem deutschen Forschungsschiff Meteor. An Bord waren auch vier Mitglieder der Universität Greifswald vom Institut für Geographie und Geologie. Sie werden nun die gesammelten Proben und Daten auswerten.
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Sicher verankert im Meer
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Verschiedene Schichten des Meeresbodens reflektieren Schallwellen auf spezifische Weise. Diese Tatsache machen sich jetzt Forscher zunutze, um geeignete Offshore-Standorte für Windenergieanlagen aufzuspüren. Mit Luftdruckkanonen senden sie akustische Signale aus, die von Unterwassermikrofonen aufgezeichnet werden.
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Messflug durch Vulkanwolke: erste Ergebnisse
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Am Dienstag, 20. April flog der Messcontainer CARIBIC unter Leitung des Max-Planck-Institutes für Chemie an Bord eines Lufthansa-Flugzeug durch die Vulkanwolke über Skandinavien. Die Messungen zeigten nur geringe Konzentrationen an Aschepartikeln des Vulkans Eyjafjallajökull. Ein erstmals eingesetztes Gerät vermass dabei Größe und Zahl der Aschepartikel. Weitere Geräte nahmen Luftproben für genaue Analysen und sammelten allgemeine Daten zur Atmosphäre. Der normalerweise regelmäßig auf Lufthansa-Linienflügen eingesetzte Messcontainer zur Untersuchung der Atmosphäre war zwei Tage nach der Entscheidung einsatzbereit.
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Lehren aus dem Vulkanausbruch
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Antworten aus der Forschung: Satellitendaten sind unzureichend, um Gefahren für den Flugverkehr durch Vulkanasche und andere Aerosole zu bewerten. Nötig sei eine Grenzwert-Diskussion, eine Laser-Messnetz und eine kontinuierliche Überwachung. Pionierarbeiten aus der Forschung könnten den Weg weisen - meint Prof. Dr. Volker Wulfmeyer, Physiker und Meteorologe der Universität Hohenheim.
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Vorräte an Hightech-Metallen begrenzt?
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Sie heißen Indium, Tantal oder Germanium. Die Hightech-Metalle sind Rohstoffe für Zukunftstechnologien. Ob Photovoltaik-Module, Mikrokondensatoren oder Glasfaserkabel – die Elektronikmetalle machen die Entwicklung neuer, innovativer Produkte erst möglich. Entsprechend stark wächst weltweit die Nachfrage nach diesen Rohstoffen, deren Produktion sich in einigen Fällen auf wenige Länder konzentriert. Schon warnen erste Experten vor einer Versorgungslücke.
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Erste Bernsteinfossilien Afrikas entdeckt
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Ein internationales Forscherteam hat erstmalig in Afrika in Bernstein eingeschlossene fossile Insekten, Spinnentiere, Pflanzenreste sowie mikroskopisch kleine Pilze, Bakterien und Fadenwürmer entdeckt. Sie stammen aus den Wäldern Äthiopiens und sind rund 95 Millionen Jahre alt. Die Funde aus der Kreidezeit gehören zu den frühesten Fossilbelegen vieler Arten, darunter die älteste bekannte Ameise Afrikas und die älteste bekannte Baldachinspinne des Kontinents.
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Neue erdmagnetische Karte von Deutschland
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Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik hat eine neue Karte vorgestellt, welche die Anomalien des erdmagnetischen Totalfeldes zeigt. Das Erdmagnetfeld, nach dem sich die Kompass-Nadel ausrichtet, wird durch magnetische Störkörper im Untergrund geringfügig verändert. Die dadurch entstehenden Abweichungen sind in der Karte als Anomalien dargestellt.
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